Historischer Verein für Mittelbaden e.V.
Informationen, Veranstaltungen und Vorträge
Die Homepage wird vom 12.01. bis zum 20.02.2026 nicht bearbeitet.
Bitte teilen Sie uns Ihre Termine mit, die wir in die Liste aufnehmen sollen.
Das Mitteilungsformular finden Sie am Ende dieser Seite.
Hinweis auf Veranstaltungen und Vorträge
Veranstaltungen (Titel - Veranstalter/Referent - Datum/Uhrzeit - Ort)
Zu genaueren Informationen kontaktieren Sie bitte den jeweiligen Verein oder den Referenten.
Bitte beachten Sie auch die Ankündigungen auf den Homepages der einzelnen Mitgliedergruppen.
Januar 2026
Gründungsversammlung Historischer Verein Renchtal am 15. Januar 2026, um 19 Uhr,
im Gasthaus „Silberner Stern“ in Oberkirch-Gaisbach (s. Veranstaltungen)
Der Historische Verein für Mittelbaden lädt alle historisch Interessierten des Renchtals und der Umgebung zu der am Donnerstag, den 15. Januar 2026 um 19 Uhr im Gasthaus „Silberner Stern“ in Oberkirch-Gaisbach stattfindenden Gründungsversammlung ein.
Ein erstes erfolgreich verlaufenes Treffen fand am 30. Oktober des Jahres statt mit dem Ergebnis, dass die Neugründung eines Historischen Vereins Renchtal nun umgesetzt werden kann.
Dafür sprechen das eindeutige Votum der Teilnehmer dieser ersten Versammlung Pro Neugründung und die zahlreichen Anregungen und Ideen, die in diesem Treffen und auch danach geäußert wurden.
Inzwischen hat eine ganze Anzahl von Renchtälern z.B. aus Oberkirch, Oppenau und Lautenbach die Bereitschaft erklärt, in dem neu zu bildenden Vorstand aktiv mitzuwirken.
Wichtig sei schon auch, dass möglichst viele geschichtlich interessierte Einwohner der Gegend die Neugründung bei der Versammlung am 15. Januar durch Ihre Anwesenheit unterstützen.
Die Bedingungen einer Mitgliedschaft werden bekannt gemacht und Anmeldeformulare ausgehändigt.
Vortrag: „Mit Fabian und Sebastian fängt der Winter erst an – Volksbräuche zu Sebastian im deutschsprachigen Raum“
Alois Krafczyk
Montag, 19. Januar 2026, 19:00 Uhr
Historischer Verein Haslach in Zusammenarbeit mit VHS
Altes Kapuzinerkloster, Klosterstraße 1, Haslach
In die Arche – Naturwelten
von Verena Fuchs
Vernissage am 25. Januar im Hans-Thoma-Kunstmuseum Bernau im Schwarzwald
um 11 Uhr
Hans-Thoma-Kunstmuseum
Innerlehen, Rathausstr. 18
79872 Bernau im Schwarzwald
Tel.: 07675 160040
hans-thoma-museum@bernau-schwarzwald.de
Sophie Bürkle, ein Euthanasie-Opfer aus Rheinau
Referent: Gerd Hirschberg, Rheinau
Donnerstag, 29. Januar 2026, 19:30 Uhr
Atelier der Illenau Werkstätten Achern, Illenauer Allee 54 in Kooperation mit dem Förderkreis Forum Illenau.
Sophie Bürkel wurde im Jahr 1900 geboren, heiratete und bekam einen Sohn. Wegen einer starken depressiven Erkrankung wurde sie Anfang 1933 in die Illenau aufgenommen. Schon im Juli 1933 starteten die Nazi-Mediziner eine Fragebogenaktion über erbbiologische Belastungen der Patienten in psychiatrischen Anstalten. Ziel war die Beurteilung von deren Arbeitsfähigkeit. Es dauerte bis Kriegsbeginn 1939, dass Sophie Bürkle wie viele andere auf Grundlage dieser Fragebogenaktion als arbeitsunfähig und deshalb als "lebensunwert" eingeordnet wurde. Der Weg zur Tötung im Rahmen der T4-Aktion sollte geheim bleiben. Deshalb existieren darüber im Einzelfall so gut wie keine Unterlagen. So kam sie am 26.07.1940 von der Illenau in die Psychiatrie auf der Reichenau. Von dort, am 17.12.1940 in die Psychiatrienach Wiesloch. In dieser "Zwischenanstalt" blieben die ausgesuchten Menschen so lange, bis in den Tötungsanstalten Kapazitäten frei wurden. Am 02.04.1941 wurde sie ins hessische Hadamar gebracht und dort ermordet. Nach langen Recherchen wurde vor Ort erst 2024 bekannt, dass Sophie Bürkle aus Rheinbischofsheim zum Opfer der NS-Euthanasiemorde geworden war. Im April 2026 wird deshalb für sie ein Stolperstein verlegt. Aus diesem Grund hat sich Gerd Hirschberg, der Initiator der Stolpersteinverlegungen in Rheinau, mit der Vorgeschichte dieser Verbrechen befasst und wird darüber berichten.
Weitere Mitteilung:
Nach einer Fragerunde und einer folgenden kurzen Pause sind die Mitglieder des Hist. Vereins Achern zur jährlichen Mitgliederversammlung eingeladen.
März 2026
Treffpunkt Geschichte: Woher stammen wir? Südwestdeutsche Besiedelungsgeschichte. Nicht nur Kelten, Römer, Alamannen.
Vortrag von Dr. Helmut Horn
Freitag, 06. März 2025 um 19.30 Uhr
ehem. Grundschule Bachstraße 4 (Seiteneingang), 77761 Schiltach
Weitere Mitteilung: Nähere Infos ab Ende Januar 2026 unter
www.geschichte-schiltach-schenkenzell.de
Eine Seniorenreise 70+ - mit Bus und Bahn durch die Slowakei
Dr. Ewald Hall (Präsident des Historischen Vereins für Mittelbaden)
Dienstag, den 10. März 2026
Bürgerzentrum Stadtmühle, 77933 Lahr, Bei der Stadtmühle 2
Vortrag: Die Römerstraße im Kinzigtal
Johann Schrempp
Montag, den 16. März 2026, 20:00 Uhr
Historischer Verein Haslach in Zusammenarbeit mit VHS
Altes Kapuzinerkloster, Klosterstraße 1, Haslach
Keltenland Schwarzwald - eine gewagte Besiedlungstheorie?
Keltische Spuren bei Lahr
Dr. Ewald Hall
Dienstag, den 24. März 2026, 18:30-20:00 Uhr, Eintritt: 5 Euro
Lahr, VHS-Zentrum zum "Pflug", Kaiserstr. 41, Vortragsraum
In Kooperation mit dem Historischen Verein, Regionalgruppe Geroldseckerland
Keltenland Schwarzwald - eine gewagte Besiedlungstheorie? Keltische Spuren bei Lahr
Im Umkreis von Lahr gibt es einige Spuren keltischer Besiedlung. Gab es in der Nähe von
Lahr sogar ein keltisches Stonehenge? In der neueren Forschung ist auch der Schwarzwald
immer mehr ins Licht der Keltenforschung geraten, besonders aus der Sicht der
Namensforschung. So finden sich viele Orts-, Zinken- und Gewann-Namen, auch in der
näheren Umgebung von Lahr, die auf eine gallo-romanische Besiedlung hinweisen. Auch die
Flussnamen Brigach und Breg und die Donau werden in neuem (keltischen) Licht gesehen.
April 2026
"Weisch no? - Bilder wecken Erinnerungen"
Unterhaltsame Reise in die Schenkenzeller Vergangenheit mit Willy Schoch - 2. Teil
Donnerstag, 23. April 2025 um 17 Uhr
ehemalige Grundschule, Schulstraße 2, 77773 Schenkenzell
Weitere Mitteilung Näheres ab Ende Januar auf
www.geschichte-schiltach-schenkenzell.de
